Jaqee
18|08

Island Stage

19:00

Info

»I wanted to sing – I got what I wanted.« – Jaqee

Jaqee bewegt sich. Durch die Stile, durch die Welt; sie bewegt in und mit ihrer Musik.
Was zunächst ruhelos anmutet, ist in Wirklichkeit das genaue Gegenteil: Die Gelassenheit, mit der Jaqee über Jaqee spricht, zeigt, dass die Künstlerin in dieser fließenden Bewegung zu sich selbst gefunden hat. »Ich liebe Bewegung. Wenn du dich bewegst, begegnest du Menschen, erlebst, wie sie handeln und miteinander umgehen. Du kannst aus jeder Situation etwas Gutes mitnehmen – und dir deine kleine Welt daraus bauen.« Jaqee kam in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, zur Welt. Das dortige Lebensgefühl wurde ein Tragpfeiler ihrer Musik. »Die Menschen lachen viel, strahlen eine Menge positive Energie aus und glauben fest daran, dass alles gut wird.« Schon als 13- Jährige verschlägt es ihre Familie auf der Flucht ins schwedische Göteborg, wo sie daraufhin lange Zeit lebt und musiziert. Mittlerweile ist Berlin ihr Lebensmittelpunkt.

Nachdem sich Jaqee mit ihrem 2005er Debüt »Blaqalixious« zunächst im Spannungsfeld zwischen Blues und Soul bewegte, lancierte sie zusammen mit der Bohuslän Big Band ein Billie- Holiday-Tribute-Album. Eine ganz bewusste Wahl; die Jazz- Sängerin zählt zu Jaqees wichtigsten Idolen. »Ihr Ausdruck, ihre Emotionen, ihr Leben – mit ihr kann ich mich absolut identifizieren.« Als stilistisch Entwurzelte hat sie zudem viel übrig für Künstler, die Regeln brechen. An jemandem wie Chilly Gonzales etwa schätze sie das verrückte Genie, seine Punk- Attitüde, den fortwährenden Bruch mit der Norm. Ihr Produzent Thilo »Teka« Jacks holt Jaqee schließlich als Sängerin in sein Projekt »Koala Desperados«, in dessen weit gestecktem Rahmen sie sich mit verschiedenen Spielarten karibischer Musik anbandelt. Das Flair von Reggae und Dancehall ist ihr als Musikerin mit afrikanischem Hintergrund vertraut, sich einzugrooven fiel leicht.

Auf »Blaqalixious« zeichnet Jaqee ein lebensechtes Selbstporträt. »Das war durch und durch ich, in jeder Note, das spüre ich bis heute. Beim zweiten Album habe ich mich dann der Idee hingegeben, Künstlerin zu werden, und bin eine Spur abstrakter vorgegangen.« Es folgten zahlreiche attraktive Performance-Angebote. Dennoch: Sich selbst als Künstlerin zu sehen, fiel ihr weiterhin schwer. Heute erscheint ihr diese Selbstvergewisserung

 

 

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